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| Was bedeutet eigentlich Kundenguss? |
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Was bedeutet eigentlich Kundenguss? Mit dem neuen Geschäftsfeld erzielt die Keulahütte rund ein Drittel ihres Umsatzes.
An die Keulahütte werden immer wieder folgende Fragen herangetragen: Was versteht man unter Kundenguss? Warum und für welche Abnehmer wird er produziert? Verabschiedet sich die Keulahütte aus dem traditionellen Geschäft mit Druckrohrformstücken, Hydranten und Armaturen für die Wasser- und Gasversorgung?
Letztere Frage sei zuerst mit einem ganz klaren NEIN beantwortet. Im Gegenteil, dieses Programm wird in seiner Typenvielfalt verstärkt ausgebaut. Im Rahmen der fünfjährigen Restrukturierung wurden dafür die anlagentechnischen Voraussetzungen geschaffen.
Beim Kundenguss dagegen handelt es sich um zeichnungsgebundene Gussteile. Sie werden dem Kunden auftragsgemäß nach übergebener Spezifikation geliefert. Der Kunde stellt die Modelleinrichtungen bereit oder gibt sie bei der Keulahütte in Auftrag. Der Umfang solcher Aufträge reicht von Einzelteilen bis zu mittleren Serien.
Mit dem Kundenguss hat sich die Keulahütte ein wichtiges Geschäftsfeld geschaffen, das in den Umsatzzahlen deutlich zu Buche schlägt. Wie das folgende Diagramm zeigt, entfielen im vergangenen Jahr 61 % des Umsatzes auf das klassische Wasserversorgungsprogramm und 36 % auf Kundengusserzeugnisse.
Charakteristisch für die Produktgruppe Kundenguss sind Gusserzeugnisse für Windkraftanlagen, Antriebstechnik, Pumpen und Verdichter, Baumaschinen sowie Schiffsdieselmotoren.
Über 124.000 Gussteile im Stückmassebereich von 5 kg bis nahezu 3 t haben 2008 das Werk verlassen. Insgesamt bediente die Keulahütte 346 Kunden. Davon haben 50 Abnehmer Gussteile für den Maschinenbau geordert.
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