KEULAHÜTTE Krauschwitz

Geschichte der Keulahütte

Vor über 500 Jahren als Eisenhammer zu Keula erstmalig erwähnt, ist die heutige Keulahütte eine der ältesten Eisengießereien Deutschlands.

In der jüngeren Geschichte führte insbesondere die Industrialisierung Berlins im 19. Jahrhundert zur Profilierung des Betriebes auf wasserwirtschaftliche und maschinenbautechnische Gusserzeugnisse. Ein 25 t schweres Schwungrad, gegossen im Auftrag von Borsig Berlin und ausgestellt auf der Pariser Weltausstellung 1889, brachte dem damaligen Eisenhüttenwerk Keula überregionale Bedeutung.

Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich das Unternehmen zu einem leistungsfähigen Hersteller von Gießereierzeugnissen. Mit bedeutenden Investitionen wurden sowohl die Produktionseffizienz als auch das Erzeugnisprogramm erheblich erweitert. Die grundsätzliche Entscheidung der Keulahütte, neben der Gießerei eine mechanische Bearbeitung mit Oberflächenveredlung zu betreiben, führte zu einem umfangreichen Anlagenbestand auf hohem technischen Niveau.

Die Gießerei gliedert sich in die fünf Hauptbereiche Elektroschmelzbetrieb, Maschinenformerei, Handformerei, Kernmacherei und Putzerei. Damit bestehen sehr gute Voraussetzungen zur Groß-, Mittel- und Kleinserienproduktion von Gusserzeugnissen im Stückmassebereich von 5 bis 4500 kg.

Mehrere CNC-gesteuerte Bearbeitungszentren, Drehmaschinen und Bohrwerke komplettieren den Bereich Mechanische Bearbeitung und ermöglichen die Lieferung einbaufertiger Gusskomponenten. Der besonderen Bedeutung des Korrosionsschutzes Rechnung tragend,
werden in der Keulahütte an drei modernen Anlagen Epoxidharz-Pulverbeschichtungen ausgeführt.

Das nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifizierte Qualitätssicherungssystem bezieht sich auf den gesamten Produktionsprozess.